Neuer Kreisvorstand gewählt

v. l. n. r.: Jan Michael Fricke, Dilek Gülsever, Tilman Krösche, Ursula Derwein, Michael Walther und Jutta Beckmann

Der Kreisverband Bündnis 90 / Die Grünen Braunschweig wählte einen neuen Vorstand. Die bei Bündnis 90 / Die Grünen weitest gehende Trennung von Parteiamt und Mandaten sowie die paritätische Besetzung von Frauen und Männern haben wir selbstverständlich umge­setzt. Mit den fachlichen Expertisen der einzelnen Personen bildet der neue Vorstand ein breites Spektrum kommunalpolitischer Themen ab. Das neue Team verspricht eine gute Mi­schung aus langjähriger Erfahrung und neuen Impulsen. Somit ist der neue Vorstand bes­tens aufgestellt, die Grünen in den anstehenden Kommunalwahlkampf zu führen.

Ursula Derwein (*1948) wurde im Amt der Sprecherin bestätigt. Die pensionierte Gewerkschaft­erin und examinierte Krankenschwester war 10 Jahre Mitglied im Bundesvorstand von ÖTV und Verdi. Sie bringt die sozial- und gesundheitspolitische Expertise in den Vorstand ein und steht für eine neue Zusammenarbeit der Braunschweiger Grünen mit den Gewerkschaften.

Tilman Krösche (*1984) ist neuer Vorstandssprecher. Der ausgebildete Wirtschaftsinforma­tiker ist Rechenzentrumsleiter an einer niedersächsischen Hochschule. Er hat seine inhaltli­chen Schwerpunkte in den Bereichen Hochschulpolitik, IT und Wirtschaft.

Michael Walther (*1974) wurde als Kreiskassierer bestätigt. Der Geograph ist Mitarbeiter der Stadtverwaltung und stark engagiert im Bereich der Verkehrspolitik (ÖPNV). Er bringt eine hohe Expertise bei den Themen Beteiligungsprozesse sowie Stadtentwicklung ein.

Unsere bestätigte Beisitzerin Jutta Beckmann (*1960) ist seit vielen Jahren Stadtplanerin in der Stadtverwaltung. Ihr Engagement liegt in der kritischen Begleitung atomarer Aufbereit­ung und Endlagerung. Sie ist zudem die „Sportskanone“ des Vorstands und spielt engagiert Volleyball. Sie kennt die Sportvereine dieser Stadt.

Mit Dilek Gülsever (*1978) als neuer Bei­sitzerin erweitert der Vorstand seine Expertise in Fragen der Flüchtlingspolitik und Integra­tion. Sie schließt derzeit ihr Studium zur Psychologin ab.

Jan Michael Fricke (*1982) wurde als Beisitzer bestätigt. Der studierte Luft- und Raumfahrttechniker steht kurz vor dem Abschluss seines MBA Nachhaltigkeitsmanagement. Er ist unser Mann für die Mitgliederbetreuung.

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3 Kommentare

  1. Peter Jordan

    Die Kritik ist nicht pauschaler als die Charakterisierung der Partei durch ihren Namen. Von den Grünen durfte bei der Auswahl der Grundstücke erwartet werden, dass sie massiv die Berücksichtigung von Umweltaspekten einfordern, viel mehr als von den anderen Parteien. Ist das geschehen? Das Abholzen von Bäumen ist nun mal nicht rückgängig zu machen, die Luft in Braunschweig wird wieder etwas schlechter werden. Ein dezentrales Standortkonzept für die Unterbringung der Flüchtlinge ist natürlich richtig und die Bereitstellung ausreichender Flächen dafür notwendig. Eine andere Priorisierung der Auswahlkriterien für diese Flächen hätte aber bestimmt den Wald an der Mendelssohnstraße erhalten können. Leider ist hier keine Transparenz gegeben, da die zahlreichen Alternativvorschläge der Bürger nicht öffentlich kommentiert wurden. Übrigens erkenne ich einen Wald an den Bäumen und nicht an der Ausweisung einer Fläche als Waldfläche.

  2. Burkhard

    Statt pauschal zu kritisieren, sollte man wissen: Nicht „dieser Kreisverband“, sondern alle im Rat der Stadt vertretenen Parteien haben das städtische Konzept zur Unterbringung von Flüchtlingen sehr einmütig unterstützt. Dazu gehört auch die dem Land gehörende Fläche an der Mendelssohnstraße, die nicht als Waldfläche ausgewiesen ist, sondern der TU wahrscheinlich als Flächenreserve diente. Ein Teil wird jetzt vorbereitet, weil dringend Flächen für Flüchtlingsunterkünfte benötigt werden und trotz intensiver Suche nach Alternativen jede Gelegenheit genutzt werden muss, um Unterkünfte herzustellen. Leider schenkt der Stadt niemand Grundstücke, also müssen Flächen in öffentlichem Eigentum herangezogen werden. „Dieser Kreisverband“ gehört zu den Grünen, weil es uns ums Ganze geht: Es kann Situationen geben, in denen Menschen geholfen werden und man deshalb leider auch mal den Erhalt von Baumbeständen zurückstellen muss.

  3. Peter Jordan

    Dieser Kreisverband befürwortet die gerade stattfindende Abholzung des Waldes an der Mendelssohnstraße und wählt einen neuen Vorstand mit Expertisen in Sozial- und Gesundheitspolitik, Hochschulpolitik, IT, Wirtschaft, Verkehrspolitik, Stadtentwicklung, Atompolitik, Sport, Flüchtlingspolitik und Integration. Soweit passt das zusammen. Wald, Natur und saubere Luft stehen offensichtlich nicht im Vordergrund. Aber warum gehört dieser Kreisverband zu den Grünen?