Grüne Kandidat*innen für den Stadtbezirk 112 Wabe-Schunter-Beberbach

Rainer MühlnickelPlatz 1: Dr. Rainer Mühlnickel

Ich setze mich weiter für eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Bezirk ein. Die politischen Entscheidungen sollen transparent und nachvollziehbar sein, ob es um die Freizeitnutzung am Bienroder See, den Erhalt und die Pflege von städtischen Grünflächen oder die Auswirkungen des Ausbaus des Flughafens – insbesondere die Zunahme des Fluglärms und die fehlende Straßenverbindung zwischen Waggum und Querum durch den Wegfall der Grasseler Straße geht. Ich setze mich für die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs vor allem bei der Planung von neuen Baugebieten und die Erweiterung der Krippen-, Kindergarten- und der Schulkindbetreuung ein. Der Erhalt bzw. die Erweiterung der Stadtteilbüchereien und der sorgsame Umgang mit dem Europareservat Riddagshausen sind weitere Ziele. Weiterhin setze ich mich für eine gute Integration der Flüchtlinge und Zusammenarbeit mit den Vereinen/Verbänden/Schulen in den Stadtteilen ein.

Beiträge:
Alle wollen einen besseren ÖPNV! (August 2016)
Braunschweig Bike it – Like it! (September 2016)

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Bernd Sternkiker Platz 2: Bernd Sternkiker

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Probleme, die durch den Ausbau des Flughafens, insbesondere durch den Wegfall der Grasseler Straße, entstanden sind, endlich gelöst werden. Ich denke dabei besonders an verkehrsberuhigende Massnahmen in der Ortsdurchfahrt Waggum und an eine Umgehungsstraße auf dem nördlichen Flughafengelände. Um die Bürger vor dem zunehmenden Fluglärm zu schützen sollte ein generelles Nachtflugverbot erreicht werden. Weiterhin möchte ich die Fördervereine in unserem Stadtbezirk größtmöglich, ideell und finanziell, unterstützen. Die Fördervereine haben durch großes Engagement für die Erhaltung des Badezentrums Gliesmarode und des Sommerbades in Waggum gesorgt. Das gilt auch für das Fun-Projekt Renaturierung des Beberbachs.`

Gerd Masurek Platz 3: Gerd Masurek

Ich bewerbe mich, weil ich im Bezirk Verbesserungen für alte und behinderte Menschen erreichen möchte: Straßenquerungen und Fußgängerüberwege müssen konsequent barrierefrei umgebaut werden um dem Postulat der Inklusion Rechnung zu tragen. Künftig müssen Mehrfamilienhäuser, die neu gebaut werden, nicht nur ab der 5. Etage einen Aufzug haben, wie es die Niedersächsoische Bauordnung vorschreibt. Auch in die 3. Etage kann kein mobilitätseingeschränkter Mensch gelangen. Und umgekehrt: wie soll ein solchermaßen eingeschränkter Mensch  Freunde und Verwandte besuchen, die nicht im Erdgeschoss wohnen. Also: die Mindestnormen sind für die betroffenen Menschen und ihre Familien eine riesige Barriere, die beseitigt werden muss. Selbstverständlich müssen auch die Busse im Nahverkehr barrierefrei sein, ebenso die Haltestellen. Dafür setze ich  mich ein

Fritz Rössig Platz 4: Fritz Rössig

verheiratet, drei Kinder; Verkehrsingenieur
Ich kandidiere für den Bezirksrat Wabe-Schunter-Beberbach, weil ich mich für eine bürgernahe, Ressourcen schonende Stadtteilentwicklung einbringen will. Auch bin ich der Meinung, dass demokratisches, „grünes“ Engagement gefragt ist, um den vielfältigen Herausforderungen dieser Zeit begegnen zu können. Hierzu zähle ich vor allem den Klimaschutz und die Integration der vielen „Neubürger“, aber auch der sozial benachteiligten Menschen in unsere Gesellschaft. Konkret möchte ich mich u.a. für eine Wohnraumentwicklung mit Augenmaß einsetzen, den Ausbau des Radwegenetzes unterstützen und mich um einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr kümmern.

 

Volker SchmidtPlatz 5:  Volker Schmidt

3 erwachsene Kinder, psychologischer Berater

Ich vertrete seit über 30 Jahren GRÜNE Politik und sehe mit Freude, dass wir schon viel verändert haben. 1986 wurden wir für Forderungen wie Tempo 30-Zonen, Streichung der Nordtangente, Ausbau der Kinderbetreuung, direkte Bürgerbeteiligung oder Abschalten von Atomkraftwerken beschimpft und verteufelt. Schön, dass das heute anders ist. Aber es gibt immer noch genug zu verbessern, auch in unserem Stadtbezirk. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten!

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Helke Mühlnickel Platz 6: Helke Mühlnickel

Seit nunmehr 35 Jahren wähle ich grün und gehöre damit zu den Sympathisantinnen einer Politik, die die Gleichberechtigung von Männern und Frauen, einer gerechten Verteilung von Ressourcen für alle Bürgerinnen und Bürger, für eine gesunde Umwelt, Klimaschutz, schulische und außerschulische Ausbildung als wichtig ansieht.
In der Kommunalpolitik bin ich eine Neustarterin. Hier möchte ich meine privaten, beruflichen und ehrenamtlichen Erfahrungen als Mutter, Pädagogin, Lehrerin, Elternvertreterin der Kita Querum und verschiedener Schulen einbringen.
Im neuen Bezirksrat liegt ich mein Schwerpunkt auf das soziale Miteinander in den Stadtteilen. Alle Bevölkerungsgruppen, Vereine, Kirchen und die neuen Flüchtlinge im Bezirk sollen Unterstützung bekommen und gemeinsame Ideen für ein aktives Miteinander weiterentwickeln.