Für eine humanere Flüchtlingspolitik

Vorstandssprecherin Sabine Sewella gratuliert der frisch gewählten Beisitzerin Cécile Höfges

Grüne diskutierten Flüchtlingspolitik und wählten neues Vorstandsmitglied

Am Donnerstag (21.11.2013) fand die monatliche Mitgliederversammlung der Braunschweiger Grünen statt. Im Grünen Laden (Friedrich-Wilhelm-Straße 47) versammelten sich Mitglieder und Interessierte, um gemeinsam die niedersächsische und Braunschweiger Flüchtlingspolitik zu diskutieren. Eingeladen waren Reinhild Foltin (Amnesty International Braunschweig) und Sigmar Walbrecht (Flüchtlingsrat Niedersachsen), die zunächst referierten und sich dann den Fragen der Mitglieder stellten. Klar wurde bei dieser Veranstaltung, dass die deutsche Flüchtlingspolitik derzeit in erster Linie auf Abwehr und Abschiebung setzt statt tatsächlich Hilfe zu leisten.

Sabine Sewella, Vorstandssprecherin der Braunschweiger Grünen, äußert sich hierzu: „Menschen verlassen ihre Heimat nicht einfach so, sondern sehen sich ganz realen Bedrohungen wie Krieg, politischer Repression oder Hunger ausgesetzt. Ein reiches Land wie Deutschland sollte sich dieser Menschen helfend annehmen anstatt möglichst viele Flüchtlinge abzuschieben.“

Gute Nachrichten in dieser Hinsicht konnte der Braunschweiger Landtagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Gerald Heere verkünden: „Im kommenden Jahr werden trotz angespannter Haushaltslage diverse Projekte, die sich in Niedersachsen für eine humanere Flüchtlingspolitik einsetzen, stärker oder überhaupt finanziell vom Land gefördert. 90.000 € jährlich für den Flüchtlingsrat, mehr als 300.000 € für die Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Einrichtungen der Landesaufnahmebehörde – also auch in Braunschweig – sowie 100.000 € für den Aufbau eines Trauma- und Kriseninterventionszentrums für Flüchtlinge. Das sind einige der Eckpunkte der neuen rot-grünen Flüchtlingspolitik.“

Außerdem wählten die Mitglieder Cécile Höfges als neue Beisitzerin in den Grünen Kreisvorstand. Bis Anfang des Jahres 2013 war sie insgesamt 10 Jahre lang als Geschäftsführerin unseres Kreisverbandes tätig.

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