Aktuelles:
05
Mrz
Eingestellt von: Barbara Schulze - Kategorie: Klimaschutz, Natur-/Tierschutz, Umwelt
Der Evangelisch-lutherische Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber hat sich in einem Schreiben an die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH für eine reduzierte Variante der Start- und Landebahn-Verlängerung (2.100 statt 2.300 Meter) ausgesprochen. Zudem hat sich der Braunschweiger Landesbischof in einem Schreiben an den VW-Vorstand für ein Ausbau-Moratorium eingesetzt, falls VW bestätige, dass das Unternehmen mit 2.100 statt der beschlossenen 2.300 Meter Start- und Landebahn auskäme. Auf Anfrage der Braunschweiger Zeitung hat der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion Burkhard Plinke folgende Stellungnahme zu diesem Vorschlag von Prof. Dr. Weber abgegeben: (Weiterlesen »)
03
Mrz
Eingestellt von: Barbara Schulze - Kategorie: Sport, Stadtplanung

Offiziell beerdigt: Das umstrittene Golf-Resort in Mascherode (grün = Eigentum des Investors, rot = Flächen in Fremdbesitz - Stand: 24.11.2009)
Erfreut reagieren die GRÜNEN im Braunschweiger Rat auf die städtische Pressemitteilung „OB erklärt Golfplatz-Projekt für erledigt“ vom letzten Freitag (26.02.2010). „Wir haben das Thema „Golf-Resort Mascherode“ von Anfang an sehr kritisch begleitet,“ erläutert der Fraktionsvorsitzende und planungspolitische Sprecher Holger Herlitschke. In enger Absprache mit dem GRÜNEN Bezirksratsmitglied Achim Weitner-von Pein (Bezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode) hätte sich seine Fraktion früh dazu entschlossen, das genannte Projekt abzulehnen. Demzufolge hätten die GRÜNEN allen bisherigen Beschlussvorlagen in den Ratsgremien die Zustimmung verweigert. „Schön, dass Herr Hoffmann endlich auf unsere Linie eingeschwenkt ist und das unsinnige Projekt nun offiziell beerdigt hat. Trotz seiner gegenteiligen Beteuerungen hat dies sicherlich auch mit dem wachsenden Widerstand der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu tun, der bekanntlich bis weit in die CDU hineinreicht.“ (Weiterlesen »)
24
Feb
Eingestellt von: Barbara Schulze - Kategorie: Haushalt/Finanzen, Soziales

Geld verspielen oder sparen? Gebäude am Bohlweg mit historischer Werbung
Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts muss die Besteuerung von Geldspielautomaten umgestellt werden. Zukünftig wird nicht mehr die Anzahl der Geräte besteuert, zur Besteuerungsgrundlage werden stattdessen die durch sie erzielten Einnahmen. Die Braunschweiger Verwaltung hat ermittelt, dass dafür – trotz Mehraufwand – ein Prozentsatz von 12 % ausreichend wäre (siehe Beschlussvorlage „Neufassung der Vergnügungssteuersatzung“). Die GRÜNE Ratsfraktion hält eine Festsetzung auf 15 % für angemessen, wie es sie z. B. in den Städten Mannheim, Halle/Saale, Rostock und Mülheim gibt. Zur Februar-Ratssitzung haben die GRÜNEN daher einen Änderungsantrag zur Neufassung der Vergnügungssteuersatzung vorgelegt.
In seiner Antragsbegründung verwies ihr finanzpolitischer Sprecher Karl-Heinz Kubitza darauf, dass in früheren Diskussionen (beispielsweise in der Debatte um das sog. „Freizeit- und Eventcenter“ am Hauptbahnhof) das hohe Suchtpotential gerade von Geldspielautomaten thematisiert worden sei. Die Folgekosten für die medizinische Behandlung der Süchtigen trage die Allgemeinheit. Auch vor diesem Hintergrund sei hier eine Erhöhung der Einnahmen gerechtfertigt. (Weiterlesen »)
22
Feb
Eingestellt von: Barbara Schulze - Kategorie: Atom, Region

"Die Asse säuft ab" - Themenwagen mit GRÜNER Besatzung beim Braunschweiger Karnevalsumzug am 14.02.2010
Heuchlerisch und verlogen – anders kann man die Haltung der örtlichen CDU und FDP zum Thema Atommüll kaum bezeichnen. Als die Pläne der Firma Eckert & Ziegler ruchbar wurden, in Braunschweig-Thune Atommüll-Fässer aus der Asse (Landkreis Wolfenbüttel) zu konditionieren, war das NEIN des CDU-Oberbürgermeisters und seiner Gefolgschaft laut und deutlich zu vernehmen. Aber offenbar nimmt die Gefährlichkeit radioaktiver Abfälle jenseits der Braunschweiger Stadtgrenzen rapide ab – frei nach dem Sankt-Florians-Prinzip (laut Duden ist das der „Grundsatz, Unangenehmes von sich wegzuschieben, auch wenn andere dadurch geschädigt werden“). Anders ist die gleichzeitige Weigerung der schwarz-gelben Ratsmehrheit, sich mit den anderen – ebenso wichtigen – Aspekten des regionalen Atommüll-Problems auseinanderzusetzen, nicht zu erklären. (Weiterlesen »)
17
Feb
Kategorie: Haushalt/Finanzen
Jahr für Jahr das gleiche Ritual: Nach einem wochen- und monatelangen Vorlauf in den Fachausschüssen und in der Presse folgt die große Schlussdebatte im Braunschweiger Rat über den Haushaltsplan-Entwurf der Verwaltung. Diesmal fand dieser (mehr oder weniger) krönende Abschluss allerdings reichlich spät statt, und zwar erst am 16. Februar 2010. Üblicherweise wird der städtische Haushalt [...]
15
Feb
Kategorie: Atom, Kultur
Beim Karnevalsumzug am gestrigen Sonntag (14.02.2010) beteiligten sich auch die Grünen aus Braunschweig und der Region. Wagendesigner Thorsten Koch hatte aus aktuellem Anlass einen Prunkwagen zum absaufenden Atommüllager Asse II gestaltet und den Grünen zur Nutzung angeboten. Die nahmen diese Einladung natürlich sehr gerne an, denn so bot sich eine große Plattform, um erneut auf [...]
12
Feb
Kategorie: Kultur, Verschiedenes
Eine öffentliche Entschuldigung des Kulturdezernenten Wolfgang Laczny (CDU) fordern die GRÜNEN im Rat der Stadt Braunschweig. Seine abfälligen Äußerungen über die kommissarische Leiterin und einen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Städtischen Museums gegenüber der örtlichen Presse (siehe BZ-Bericht „Neue Leiterin fürs Städtische Museum, Thron fürs Schloss“ vom 06.02.2010) seien nicht hinnehmbar, findet der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Holger Herlitschke. [...]
10
Feb
Kategorie: Demokratie/Grundrechte, Haushalt/Finanzen
Zur Jubelmeldung des Oberbürgermeisters „Zwei starke Partner tragen unsere starken Stadtwerke“ vom 10. Februar 2010 hat die Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am selben Tag folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
„Es ist bezeichnend, dass der Oberbürgermeister die Privatisierung der Braunschweiger Versorgungs-AG im Jahre 2002 jetzt mit der Rettung der Braunschweiger Eintracht und der Basketballmannschaft vor dem finanziellen Ruin begründet“, kommentierte der Fraktionsvorsitzende [...]
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