Grüne Kandidat*innen für den Rat der Stadt Braunschweig

In Braunschweig sind insgesamt 54 Ratsmitglieder zu wählen. Das 55 Ratsmitglied ist Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der dieses Jahr nicht zur Wahl steht. Für die Kommunalwahl ist das Stadtgebiet ist in acht Gemeindewahlbereiche aufgeteilt. Wählerinnen und Wähler können daher nicht alle unsere Kandidatinnen wählen, sondern nur die, die in dem jeweiligen Wahlbereich aufgestellt wurden. Eine Übersicht über die Wahlbereiche zeigt die nachfolgende Karte der Stadt Braunschweig.

Unsere insgesamt 25 Kandidat*innen für den Rat sind:

Wahlbereich 11 – Nordost

Platz 1: Dr. Rainer Mühlnickel, *1956

In der Kommunalpolitik möchte ich mich für eine bürgerorientierte, lebenswerte und umweltfreundliche Stadt engagieren. Dazu benötigen wir bezahlbaren Wohnraum (auch in den geplanten Baugebieten) und eine bessere Mobilität (Fuß- und Radverkehr, Bus- und Straßenbahn) in der Stadt und in der Region. Eine gute Integration von Flüchtlingen in den Stadtteilen ist dabei wichtig. Umwelt- und ressourcensparende Kriterien sollen bereits bei der Planung von neuen Baugebieten berücksichtigt werden. Auch gute Verkehrsanbindung mit dem Rad und Bus und die Integration von Freiflächen sind für mich selbstverständlich. Zusätzlich soll Braunschweig als Stadt der Forschung und Wissenschaft noch stärker als Wirtschaftsstandort für Umwelttechnologien und regenerative Energien (Stichwort : Grüne Arbeitsplätze) als GREEN CITY weiter entwickelt werden.

Beiträge:
Alle wollen einen besseren ÖPNV! (August 2016)
Braunschweig Bike it – Like it! (September 2016)

 

Platz 2: Gesche Hand, *1972

Ich bin seit 2011 für Bündnis90/ Die Grünen in der Kommunalpolitik aktiv.
Meine Themenschwerpunkte sind Sozial- und Gesundheitspolitik sowie der Sport.
Ich möchte, dass Braunschweig eine lebenswerte und bunte Stadt bleibt. Als Mutter von drei Kindern liegen mir wohnortnahe Sportanlagen am Herzen, wo das nicht möglich ist, halte ich eine gute Anbindung an den ÖPNV für unabdingbar.
Ich möchte dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche die Angebote der Stadt Braunschweig problemlos erreichen können und werde mich für attraktive Konditionen zur Nutzung der SchülerInnenfahrkarten einsetzen.
Mir ist es wichtig, dass jedes Kind, das hier in Braunschweig lebt, eine Chance bekommt, daher möchte ich mich auch weiterhin für eine Vernetzung von Schule und Sportverein, gute Schulsozialarbeit und bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige Betreuungsangebote engagieren.

Wahlbereich 12 – Östlicher Ring:

Platz 1: Elke Flake, *1953

Ich kandidiere für den Rat, weil es mir auch nach langer Zeit noch Freude macht, in meiner Stadt selbst aktiv mitgestalten zu können.
Mein wichtigstes Ziel im Rat ist optimale Lebensbedingungen und Entwicklungschancen für alle Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Einkommenzu schaffen.
In der Kommunalpolitik engagiere ich mich, weil hier die wichtigsten Entscheidungen getroffen werden, die unmittelbare Auswirkungen auf die Einwohnerinnen und Einwohner haben.
Die größte Herausforderung ist für mich in komplexen Situationen die richtigen Lösungswege zu finden und zu überzeugen. Oft sind die einfachen Schwarz-Weiß-Antworten auf Anhieb populärer, aber meistens nicht tauglich.
Mein politisches Vorbild ist keine Einzelperson. Es sind alle, die auch in schwierigen Situationen zu ihrer Überzeugung gestanden haben, ohne dabei ihre Menschlichkeit zu verlieren.

 

Platz 2: Thorsten Herla, *1972

Seit vielen Jahren lebe ich in Braunschweig, bin Gymnasiallehrer, verheiratet und habe zwei Kinder. Diese Stadt noch lebenswerter zu machen, dafür trete ich an. Für

  • eine Gleichberechtigung aller Formen der individuellen Mobilität,
  • eine nachhaltige Sanierung aller Schulen,
  • eine bessere Kooperation von Schulen und Sportvereinen
  • eine offene Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Positionen
  • eine nachhaltige Stadtentwicklung,
  • eine sportfreundliche Stadt mit guten Sportanlagen für alle Bürger*innen,
  • einen Bürgerhaushalt, der die Bürger*innen einlädt, ihre Stadt mitzugestalten.

Ich freue mich, weitere Anregungen von interessierten Menschen unserer Stadt zu erhalten. Diese sowie Fragen bitte an: thorsten.herla(ät)gruene-braunschweig.de

 

Platz 3: Thomas Lepa, *1966

 

 

 

 

 

 

Platz 4: Dirk Reinecke, *1965

Seit dem Beginn meines Studiums der Sozialen Arbeit 1988 lebe ich in Braunschweig.
In dieser Zeit habe ich die Stadt schätzen gelernt.
Ich arbeite als Sozialpädagoge in einer Braunschweiger IGS.
Mit meiner Frau und meinen beiden Kindern lebe ich zusammen seit 17 Jahren im östlichen Ringgebiet.
In der Bezirksratsarbeit möchte ich mich weiterhin dafür engagieren, das Leben für alle Generationen im Stadtteil noch lebenswerter zu machen.
Dabei ist es mir wichtig, möglichst viele meiner Mitbewohner an diesem Prozess zu beteiligen und zur aktiven Mitarbeit zu ermutigen.
Für die Ratsarbeit würde ich mich vor allem gerne dafür einsetzen,  dass alle Kinder, die in Braunschweig leben, die gleichen Chancen erhalten, ihre Zukunft zu gestalten – eine wesentliche Basis dafür ist qualitativ hochwertige Bildung und Erziehung in Kindergärten und Schulen, Ausbau der Ressourcen zur Verwirklichung von Inklusion sowie eine intensive Kinder- und Jugendarbeit, welche die gesellschaftliche Teilhabe unterstützt.
Als Radfahrer und Fußgänger setze ich mich für ein Mobilitätskonzept ein, das ökologisch ausgerichtet ist und die Infrastruktur von Öffentlichem Nahverkehr, Fahrradfahren und zu Fuß gehen in der Stadt optimiert.
Im Sinne einer Grünen Politik würde ich gerne allen ein zuverlässiger Gesprächspartner sein, dabei offen für Anregungen und gute Ideen sowie konstruktive Kritik.

 

Platz 5: Juliane Krause, *1953

Ich kandidiere für den Rat der Stadt Braunschweig, weil ich in dieser Stadt lebe und mich hier wohl fühle. Ich möchte dazu beitragen, dass Braunschweig im Sinne des begonnenen Prozesses zur nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung „Denk Deine Stadt“ fit für die Zukunft wird.

Mein wichtigstes Ziel ist es, eine zukunftsfähige Mobilität mitzugestalten, die eine gesellschaftliche Teilhabe aller in unserer Stadt ermöglicht, unabhängig vom Einkommen, von der Herkunft oder vom Geschlecht. Das bedeutet auch, Braunschweig als kinder- und familienfreundliche Stadt weiterentwickeln.

Ich engagiere mich bereits seit 20 Jahren in der Kommunalpolitik, weil ich seit dem Studium ein politisch aktiver Mensch bin und die kommunale Ebene näher an den Bürgerinnen und Bürgern ist als die Bundes- oder Landespolitik.

Mein politisches Vorbild ist Martin Luther King.

 

Wahlbereich 13 – Innenstadt/Südlicher Ring:

Platz 1: Lisa-Marie Jalyschko, *1998

Ich kandidiere für den Rat, weil … ich der Überzeugung bin, dass eine Politik für alle auch nur von allen gemeinsam gemacht werden kann.
Mein wichtigstes Ziel im Rat ist … die Schaffung und der Erhalt von kulturellen Freiräumen.
In der Kommunalpolitik engagiere ich mich, weil … auf dieser Ebene das Leben stattfindet.
Die größte Herausforderung ist für mich … der Kampf gegen Rechtspopulismus und Rassismus.
Mein politisches Vorbild ist … vielschichtig, da ich nicht viel von Personenkult halte.

 

Platz 2: Burkhard Plinke, *1956

Wir brauchen gute Ideen …

  •  wenn auf Stadtgebiet bezahlbarer Wohnraum zu schaffen ist, ohne dass die Lebensqualität leidet und Natur verbraucht wird,
  • wenn der öffentliche Nahverkehr und insbesondere das Stadtbahnnetz weiter ausgebaut werden sollen, um Braunschweig auch ohne Auto mobil zu machen,
  • wenn der städtische Haushalt einmal wieder wie so oft unter abflauendem Steueraufkommen leidet,
  • wenn Schulgebäude und Verkehrsanlagen durchgreifend saniert werden müssen,
  • wenn wir wieder mehr Einfluss auf die städtische Energiewirtschaft bekommen wollen,
  • wenn unsere Stadt auch für Leute mit wenig Geld und für Zugewanderte und Geflüchtete lebenswert sein soll,

… dazu den Dialog zwischen den verschiedenen Interessen und natürlich auch Stimmen für eine Mehrheit. Erreichbar bin ich per Email an burkhard.plinke(ät)gruene-braunschweig.de bzw. auf Facebook.

 

Platz 3: Jutta Plinke, *1961

Braunschweig ist eine sehr lebenswerte Stadt. Ich möchte dazu beitragen, dass sie noch gerechter, bunter und vielfältiger wird. Besonders wichtig ist mir, dass EinwohnerInnen unabhängig vom sozialen Status und Einkommen die gleichen Chancen auf Bildung, Kultur, gute Wohnungen und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben haben. Auch muss jeder EinwohnerIn die Möglichkeit haben, sich einzubringen, denn wir können auf niemanden verzichten.

Spannend ist die Kommunalpolitik, weil es dabei direkte Möglichkeiten gibt, das Leben für die Menschen vor Ort zu verbessern. Ein langer Atem ist dabei allerdings sehr hilfreich.

Kontakt: jutta.plinke(ät)gruene-braunschweig.de

 

Wahlbereich 21 – Südost:

Platz 1: Dr. Helmut Blöcker, *1945

Ich will enkeltaugliche Politik!
Es geht mir insbesondere um:

  • Entwicklung einer solidarischen, inklusiven und integrativen Stadtgesellschaft,
  • Weiterentwicklung des Schul- und Vereinssports sowie des freien Sports,
  • Stärkung einer für uns alle verträglichen, nachhaltigen Wirtschafts- und Regionalentwicklung,
  • Mehr Wohnraum für jeden Geldbeutel in spannenden Quartieren mit viel Grün für alle.
    Dafür werde ich immer einen Blick auf solide Finanzperspektiven der Stadt haben. Zentrale Anliegen sind Hineinhören in die Stadtgesellschaft und die Arbeit für mehrheitsfähige Ratsinitiativen.

Hier bin ich: 0531-838 30 (AB),  info(ät)helmut-bloecker.de, unter meinem Klarnamen in sozialen Medien wie Facebook.

 

Platz 2: Wolfram Pehlke, *1957

 

 

 

 

 

 

Platz 3: Tommy Hellmuth, *1966

 

 

 

 

 

 

Wahlbereich 22 – Südwest:

Platz 1: Dr. Frank Schröter, *1961

Meine Schwerpunkte, zu denen ich mein Wissen politisch einbringen möchte, liegen im Bereich nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung, Umweltwirkungen des Verkehrs, Klimawandel und –anpassung. Ich möchte daran mitwirken, Braunschweig nachhaltiger und lebenswert für künftige Generationen zu gestalten. Ein Aspekt ist beispielsweise die stärkere Be­rücksichtigung des Nachhaltigkeitsgedankens bei der Aus­weisung (Standort) und Gestaltung neuer Baugebiete (Bauleitplanung). Bei der Verkehrsplanung in Braunschweig möchte ich mich für eine Umorientierung in Richtung einer nachhaltigen Mobilität einsetzen, mit neuen Schwerpunkten im Bereich der Nahmobilität. www.dr-frank-schroeter.de

Wahlbereich 31 – Westlicher Ring:

Platz 1: Beate Gries, *1962

Mit einer Politik, die sich am Wohl aller Bürgerinnen und Bürger und nicht nur einer bestimmten Klientel orientiert, möchte ich mitgestalten, wie wir zukünftig leben und was wir den Kindern hinterlassen. Umwelt- und Ressourcenschutz liegt mir ebenso am Herzen, wie der Schutz unserer heimischen Arten: Bäume sind für die Ewigkeit gemacht. Ich möchte, dass sie mit Hilfe einer neuen Baumschutzsatzung wieder alt werden dürfen. Für die Tiere in unserer Stadt werde ich Sprachrohr im Rathaus sein: Ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement und eine transparente Verwaltung in Tierschutzangelegenheiten sind mir ebenso wichtig, wie die Unterstützung unserer hier tätigen Vereine und die Anerkennung der ehrenamtlich Tätigen. www.beategries.de

 

Platz 2: Manuela Heller, *1966

Ich kandidiere – um Sie und Ihre Interessen bestmöglich zu vertreten. Was ist wichtiger als unsere Umwelt zu schützen und uns eine lebenswerte und intakte Umwelt zu erhalten?Ist es wirklich nötig, dass für unseren Fleischkonsum Tiere gequält werden und Ihnen der Wunsch nach natürlichem Lebensraum genommen wird? Im Naturschutz ist es wichtig sich für die Umwelt und die schonende und bewusste Nutzung der endlichen Ressourcen einzusetzen. Selbst aktiv werden und sich eine wunderbaren Zukunft in Harmonie mit der Natur bauen, das beginnt vor Ort und vor der Tür. Mit diesem Ziel fest im Blick setze ich mich ein in Braunschweig und dem Braunschweiger Land. Ich freue mich auf Feedback und Anregungen: gruen(ät)manuelaheller.de.

Weitere Infos hier: www.manuelaheller.de

 

Platz 3: Sabine Sewella, *1964

 

 

 

 

Platz 4: Barbara Schulze, *1965

Das Westliche Ringgebiet ist ein sehr spannender und vielfältiger Stadtteil, der in mehrfacher Hinsicht für ganz Braunschweig vorbildlich sein kann: Hier wird Toleranz nicht nur beschworen, sondern auch gelebt. Leben und leben lassen lautet die Devise. Im Rat würde ich mich auf jeden Fall dafür einsetzen, die vielen Errungenschaften des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“ fortzuführen. Außerdem möchte ich dafür sorgen, dass die Mieten im Westlichen Ringgebiet auch für Menschen mit geringem Einkommen erschwinglich bleiben. Dieses Stadtquartier darf nicht luxussaniert werden. Die jetzigen Bewohnerinnen und Bewohner sollen dauerhaft hier bleiben können! Die tollen sozialen Einrichtungen ebenso!

 

Wahlbereich 32 – Nordwest:

Platz 1: Annika Naber, *1986

Vor drei Jahren bin ich hierher gezogen und entdecke seitdem Braunschweig immer wieder neu. Ich kann mir nur schwer vorstellen, diese Stadt wieder zu verlassen. Wie der aktuelle Wohnungsmarkt zeigt, teilen viele diese Erkenntnis. Daher stehen für mich folgende Punkte oben an:

  • Fortfahren bei der Verbesserung der Wohnraumversorgung – das heißt für mich Schaffung und Erhaltung bezahlbaren Wohnraums.
  • Schaffung zusätzlicher Kitaplätze, damit die Kinder neuer Mitbürger*innen problemlos aufgenommen werden können.

Für mich ist das alltägliche Zusammenleben in Braunschweig erfreulicherweise menschlich bunt und kulturell vielfältig geprägt. Mir liegen daher folgende Themen besonders am Herzen:

  • Stärkung der Integration russlanddeutscher Mitbürger*innen
  • Pflege der Beziehung Braunschweigs zu unserer Partnerstadt Kasan in Russland
  • Vertretung der Interessen der Braunschweiger Frauen – jüngerer und älterer

Beiträge:
Modefähig: Frauen- und Gleichstellungspolitik (August 2016)

 

Platz 2: Roswita Wrensch, *1953

Ich kandidiere wieder für den Stadtrat um mich erneut für eine gute Ausstattung unserer allgemeinbildenden Schulen einzusetzen. Auch die bauliche Situation unserer Schulen muss weiterhin verbessert werden. Nur so kann lernen auch viel Spaß machen. Sowie eine gute Schulwegsicherung im Grundschulbereich und die Beförderung zur jeweiligen weiterführenden Schule sind wichtig. Auch wird das erlernen sozialer Kompetenzen im Vorschulalter für jedes Kind sehr wichtig. Dabei spielen unsere Kindergärten eine große Rolle. Sie sollten weiter gestärkt werden. Dafür möchte ich mich einsetzen.
Da Bildung der Schlüssel für jeden Erfolg ist, sollten wir alle unsere Kinder diesbezüglich gut fördern. Denn diese Kinder würde dann als engagierte junge Menschen unsere Stadt stärken und voranbringen. Meinen politischer Werdegang kann auf www.wrensch.info nachgelesen werden.

 

Platz 3: Carsten Schröter, *1972

 

 

 

 

 

 

Wahlbereich 33 – Nördlicher Ring:

Platz 1: Helge Böttcher, *1989

Langfristig möchte ich, dass wir Braunschweig gemeinsam zu einer grünen, lebenswerten und nachhaltigen Stadt machen. Dazu brauchen wir wieder mehr bezahlbaren Wohnraum, mehr und besser ausgebaute Radwege, weitere Naturräume in der Stadt und Beschäftigungen, Arbeit und Sprachkurse für die Menschen die vor Krieg und Terror zu uns fliehen. Um das zu erreichen müssen wir unsere Entscheidungen aber auch transparent darstellen und die Bürgerinnen und Bürger bei diesen Prozessen mitnehmen. Die AfD wird meiner Meinung nach die größte Herausforderung des Wahlkampfes und der nächsten Wahlperiode sein. Ihr gegenüber müssen wir aktiv zeigen, dass Braunschweig eine tolerante, weltoffene und bunte Stadt ist. facebook.com/boettcherhelge

 

Platz 2: Horst-Dieter Steinert, *1953

Mit Herz, Mut und grünem Weitblick möchte ich die großen Herausforderungen anpacken und Braunschweigs Zukunft mitgestalten. Nachwievor bewerte ich den Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg kritisch. Dabei gilt es, ein Nachtflugverbot zu erkämpfen, wobei der Lärmschutz nicht zu vernachlässigen ist. Der jährliche Betriebskostenzuschuss in Millionenhöhe aus der Stadtkasse muss ein Ende haben. Die von den Grünen eingeläutete Energiewende muss weiter voran gebracht werden. Energie sparen, Energieeffizienz und die Umstellung auf erneuerbare Energien sind zukunftsweisend. Der öffentliche Nahverkehr und der Stadtbahnausbau muss attraktiver ausgebaut werden. Sport- und Grünflächen aufwerten und für alle Sportarten in einem guten Zustand bereitstellen sowie das Sporthallendefizit abbauen. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Ehrenamtliches Engagement in Verbindung mit Integration stärker fördern. Sie können mir vertrauen Mit Herz, mit Mut und grünem Weitblick.

Beiträge:
Mobilität neu denken (August 2016)
Sport ist mehr als Bewegung und Fitness (Juli 2016)
Flughafen Braunschweig-Wolfsburg soll Sonderflughafen werden (Juni 2016)

Platz 3: Christian Plock, *1963

Ich bin seit 2006 kommunalpolitisch aktiv. Mein Schwerpunkt ist die Kinder- und Jugendpolitik. Dabei geht es oft um Bereiche, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen und für die man daher einen langen Atem braucht:

Alle reden vom Kita-Ausbau und meinen den Neubau. Wer bringt wann und auf wessen Kosten die vielen teilweise seit Jahrzehnten bestehenden Kitas auf einen Stand wie er heute notwendig ist und erwartet wird?

Im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung kann die konkrete Ausgestaltung einer Fläche (mit-)geplant werden nachdem der Kostenrahmen feststeht. Wer fragt Kinder und Jugendliche, ob sie das Verhältnis dieser Flächen und Kosten gegenüber Verkehr, Parkplätzen, Grünflächen etc. angemessen finden?

Besonders wichtig ist mir die Beteiligung und Teilhabe von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Der Auf- und Ausbau der Infrastruktur in den Stadtteilen ist eine der notwendigen Voraussetzungen.

 

Platz 4: Rochus Jonas, *1965

Gemeinsam mit meiner Partei Bündnis 90 / die Grünen und den Bürgerinnen und Bürgern aus Braunschweig, möchte ich zukünftig zum Erhalt eines grünen Stadtbildes mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität beitragen. Ich bin gegen den Verlust weiterer Grünflächen im innerstädtischen Bereich. Durch meine Kandidatur möchte ich die demokratischen Strukturen in unserer Gesellschaft stärken. Wenn es zukünftig darum geht, immer neue Wege für weiteres Wirtschaftswachstum zu ebnen ohne Rücksicht zu nehmen auf Natur, Umwelt, Ressourcen oder Nachhaltigkeit, werde ich diesen von uns vergötterten Wirtschaftswachstumsirrsinn nicht mittragen und nach Lösungen suchen, die uns und zukünftigen Generationen eine lebenswertere Zukunft ermöglicht.